HERBSTPROGRAMM 2022

Philosophie/Literatur

SOMMER 2022

NATUR-LITERATUR IM GARTEN

(Begrenzte Teilnehmerzahl)

Henry Beston: Das Haus am Rand der Welt. Ein Jahr am großen Strand von Cape Cod (1928)

„Nach meinem Dafürhalten wäre es ein großer Verlust, wenn wir diese Empfindsamkeit für den Lauf der Sonne verlören. Wenn alles gesagt ist, bleibt er das große Naturdrama, das uns am Leben erhält, und daran keine Freude, davor keine Ehrfurcht zu haben, daran nicht teilhaben zu wollen, heißt, sich der schöpferischen und poetischen Kraft der Natur zu verschließen.“

90 Jahre nach dem Erscheinen dieses US -Klassikers liegt dieses Hauptwerk des nature writing in deutscher Übersetzung vor - Beston bezieht ein kleines Holzhaus am Meer, aus den zwei geplanten Wochen wird ein ganzes Jahr; ein Jahr des Gespräches mit den Seevögeln, dem Rhythmus von Ebbe und Flut, den Formen der Dünen und der Wellen, der Geräusche der Brandung und sogar mit dem Wandel der Gerüche im Laufe der Jahreszeiten.

Kursleitung: Mag. Alexandra Zeitz

Termin:
Sa., 20.8.2022, Zeit: 10:00 – 16:00

Kursgebühr: € 40,–

 

HERBST/WINTER 2022/23

LESUNG

HAMED ABBOUD (SYRIEN): IN MEINEM BART VERSTECKTE GESCHICHTEN

Gleich einem Fluss bahnt sich eine Geschichte ihren Weg, der erzählt werden will. Geschichten über das Leben in Europa, gewebt mit bildstarken Assoziationen und Gedankengängen
– Geschichten, die nicht nur vermitteln, was es bedeutet, sich einen Platz in einer fremden Gesellschaft suchen zu müssen, sondern auch das Gefühl, dass die Suche selbst, trotz aller Mühsal,
bereichernder sein kann, als eine unbefragte Heimat zu besitzen.

Um Anmeldung wird gebeten!
Um freiwilligen Beitrag ebenso.

Termin:
Fr., 11.11.2022, 19:00

 

WELTLITERATUR AM FREITAG

Lesend miteinander reisend, die Koffer voller Welt. Bitte lesen Sie das jeweilige Werk – wir freuen uns auf Gespräche! An alle, die sich seit Jahren bedanken für die bestens ausgewählten Titel, die sie gerne lesen und gelesen haben – warum kommen Sie nicht einfach?

TOMMY ORANGE: DORT. DORT.

„Aber für die Ureinwohner dieses Landes, des ganzen amerikanischen Doppelkontinents, ist das alles neu bebautes, vergrabenes Ahnenland, Glas und Beton und Draht und Stahl, unwiederbringliche, bedeckte Erinnerung. Es gibt dort kein Dort.“
Drastisch und radikal, wütend und voller Witz, nüchtern und mit tiefer Traurigkeit erzählt Tommy Orange vom Leben und Überlebenskampf der Nachfahren der Indigenen in den Städten des heutigen Amerikas. Zerrissen zwischen den Riten der Vorfahren und den Anforderungen der Moderne leiden vor allem die jungen Leute unter Ausgrenzungserfahrungen und den durch Alkohol, Gewalt und Drogen zerstörten Familienverhältnissen. Fluchtpunkt und Rahmen des Geschehens bildet die Vorbereitung eines großen Powwows, bei dem die Geschichten der unterschiedlichen Protagonisten schließlich zusammenlaufen und sich miteinander verbinden.

Gesprächsleitung: Mag. Andrea Schröder

Termin:
Fr., 7.10.2022., 18:00 bis ca. 21:00

Beitrag: € 15,–

EDWARD ABBEY: DIE EINSAMKEIT DER WÜSTE

Eine der spektakulärsten Wüstenlandschaften im Herzen Amerikas, in welcher Abby als Ranger Ende der 1950er Jahre lebt, steht im Mittelpunkt dieses längst zu den Klassikern zählenden Buchs.
Abbey erlebt in der lebendigen Wüste Freiheit, Schönheit und Gnade (und er erzählt dies wunderbar) – in der unbestechlichen Klarheit des Wüstenlichts zeigen sich jedoch auch die weniger schönen, zerstörerisch konsumierenden Kräfte unserer Zeit. Mit diesem Werk schuf Abbey 1968 eines der wichtigsten Werke des amerikanischen Nature Writing und legte den Grundstein für
die moderne Naturschutzbewegung.

Gesprächsleitung: Mag. Alexandra Zeitz

Termin:
Fr., 27.01.2023., 18:00 – ca. 21:00

Beitrag: € 15,–

 

 

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